Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen

Zusätzliche Betreuungsleistungen für Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz. Aufgrund von demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen können Menschen in ihrer Alltagskompetenz auf Dauer erheblich eingeschränkt sein. Sie sind dann in erheblichem Maße auf Betreuung und – insbesondere zur Verhütung von Gefahren – oft auch auf allgemeine Beaufsichtigung angewiesen.

Abhängig vom Ausmaß der dauerhaften und regelmäßigen Schädigungen oder Fähigkeitsstörungen nach § 45a Absatz 2 Satz 1 Nr. 1 bis 13 SGB XI wird ein Grundbetrag gewährt. Wird die Leistung in einem Kalenderjahr nicht ausgeschöpft, kann der nicht verbrauchte Betrag in das darauffolgende Kalenderhalbjahr übertragen werden.

Ab 01.01.2015 ist das Pflegestärkungsgesetz in Kraft getreten. Ziel dieses Gesetzes ist eine deutliche Verbesserung und Flexibilisierung der Leistungsansprüche. Ab dem 01. Januar 2015 können Sie zusätzlich zu den Betreuungsleistungen auch die sogenannten Entlastungsleistungen in Anspruch nehmen. Wir beraten Sie gern zu den neuen Leistungen.